Praxis für Ergotherapie - Bad Friedrichshall
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» Biofeedback/Neurofeedback

Biofeedback und Neurofeedback sind wissenschaftlich fundierte Therapieverfahren der Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin.
Biofeedback/Neurofeedback kann je nach Indikation jederzeit auch ergänzend zu anderen ergotherapeutischen Behandlungsverfahren angewandt werden.

Training: Beim Feedbackverfahren werden körperliche Signale, die der Wahrnehmung, d.h. dem Bewusstsein im Allgemeinen nicht oder nur unzureichend zugänglich sind,  von elektronischen Geräten  gemessen und der Wahrnehmung des Trainierenden mit Hilfe optischer oder akustischer Signale (Musik, Film, Graphik, Geräusch) zugänglich gemacht. Dadurch können diese Körpervorgänge nach dem Prinzip der operanten Konditionierung (Belohnung bei gewünschten Körpervorgängen) gezielt beeinflusst und ihre Regulation bis zur willentlichen Kontrolle mit Übertragung in den Alltag erlernt werden.


 

» AnwendungsbereichE in der Ergotherapie

Allgemein in Schule, Beruf, Pädagogik, Sozialisation: Verbesserung des schulischen Leistungsvermögens, Verbesserung von Aufmerksamkeitsdefiziten, Minderung von Befindlichkeitsbeeinträchtigungen, Ausgleich und Stabilisierung von Motivation und Selbststeuerung

Pädiatrie: ADHS, Verhaltensauffälligkeiten, Lern- und Wahrnehmungsstörungen, Autismus,  Zerebralparese, geistige Behinderung

Arbeitstherapie / Arbeitsrehabilitation / Betriebliche Gesundheitsförderung:
Stressbewältigung, Arbeitsgestaltung und Optimierung von Arbeitsabläufen durch die Verbesserung der Konzentration, Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit. So ist ein Abbau der Belastungen am Arbeitsplatz möglich.

Orthopädie / Motorisch funktioneller Bereich: Schmerzreduktion durch Entspannungstraining und Messen, bzw. Bewusstmachen der Stressreaktion, sowie der Muskelspannungen und deren Einfluss auf die Schmerzen.

Neurologie: Typische Anwendungsgebiete sind Schlafstörungen, Epilepsie und Tinitus.

Psychiatrie / Psychosomatik: Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten bei ADHS, Autismus, Depressionen, Bipolarer Störung,  Posttraumatischer Belastungsstörung und Tourette Syndrom.